Unsere gemeinsame Reise um die Welt

Als Weltenbummler haben wir Anfang November vergangenen Jahres das schöne Stuttgart hinter uns gelassen und sind ohne sehr konkrete Pläne in die Welt hinaus losgezogen. Auf diesem Blog möchten wir euch Impressionen und Eindrücke vermitteln, euch somit auf unsere Reise mitnehmen und euch daran teilhaben lassen.

Die neusten Beiträge werden euch zuerst angezeigt - momentan mit dem Start in Neuseeland. Durch Scrollen nach unten könnt ihr euch die vorherigen Beiträge ansehen.

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Herzliche Grüße
Ben und Jessi

NEUSEELAND

11.01.2023 - jetzt 

Robben! Wohin wir auch gehen!

Schon bei unserer ganztägigen Wanderung durch den Abel Tasman Nationalpark sind wir ganz begeistert davon, dass wir von einem zugewachsenen und sehr windigen Aussichtspunkt aus Robben entdecken. An der Tauranga Bay können wir von einem Aussichtspunkt von oben verschiedene Robben einer Kolonien beim Spielen, Faulenzen, Schlafen und Herumtoben beobachten. Und dann springt uns am folgenden Tag bei einer spontanen Strandwanderung von uns zweien eine Robbe direkt aus dem Meer vor unsere Füße. Die Distanz von weniger als 10 Meter war für uns erstmal unangenehm und wir wollten das Tier weder stören noch mit unserer Anwesenheit stressen. Doch die Robbe war glückselig und hat gerne für uns posiert, bevor sie wieder ins Meer zurückgerobbt ist, wo wir sie beim Spielen mit den Wellen noch weiter beobachten konnten. 

Südinsel - Woche 1: 

Die Regionen Malborough, Nelson, Tasman 

Nachdem wir das Northland bereist haben müssen wir noch ordentlich Strecke machen, um unsere gebuchte Fähre auf die Südinsel zu erwischen. 
Von der Region Marlborough machen wir uns direkt nach Ankunft auf der Südinsel weiter Richtung Nelson auf. Dort finden die dieswöchigen Yogastunden statt und wir organisieren viel für die kommenden Wochen. Ganz besonders angetan hat uns ein im Meer angelegter Pool direkt vor unserer Nase, als wir mit unserem Campervan an einem ganz besonders schönen Spot mit Blick auf das Meer stehen. Für einen morgendlichen Sonnenaufgangsswim stehen wir um 6 Uhr auf und vergessen die Wassertemperaturen beim Blick auf die aufgehende Sonne über dem Meer ganz schnell. Nach einer ebenso kalten Dusche fahren wir in den Abel Tasman Nationalpark, in welchem wir uns eine 24km lange Wanderung auserkoren haben. 

Wir übernachten im Nationalpark und fahren dann weiter die Westküste entlang Richtung Süden. Diverse landschaftliche Highlights auf unserem Weg nach Wanaka, wo wir die nächsten Yogatage verbringen, bevor es Richtung Queenstown geht, findet ihr hier.

Die Fährtüberfahrt

Die Fährtfahrt geht für uns von Wellington nach Picton. Die Fährverbindung zwischen beiden Inseln zählt zu den landschaftlich schönsten der Welt und macht richtig Lust noch viel mehr sehen und entdecken zu können.

Abel Tasman Nationalpark

Im Abel Tasman Nationalpark entscheiden wir uns gegen eine mehrtätige Wandertour, da wir lieber in unserem Alfi übernachten wollten als in teuren zu buchenden Unterkünften. Wir sind mit unserern ganztätigen Wanderung überglücklich und genießen es auch abseits der touristischeren Touren unterwegs zu sein. Besonders ist, dass uns die Wanderung nicht nur über Berge und durch Wälder, sondern auch über Strände führt. 

Pancake Rocks 

Auf dem Weg Richtung Franz Josef Gletscher bewundern wir die sogenannten Pancake Rocks an der Westküse der Südinsel. Die vielen Gesteinsschichten übereinander erinnern an die Struktur von übereinander gestapelten Pancakes - was zu dem speziellen Namen führt. Auch heute ist wissenschaftlich noch nicht wirklich zu erklären, wie diese einzigartige Struktur zu stande kommt. 

Franz Josef und Fox Glacier

Die mächtigen Gletscher Franz Josef Glacier und Fox Glacier wirken für uns ziemlich erschreckend. Fotoaufnahmen und Zeichnungen an den Aussichtspunkten zeigen den massiven Rückgang der Schnee- und Eismassen in den vergangenen Jahrzehnten. Wer weiiß, was es in kommenden Jahrzehnten dort noch zu bestaunen geben wird.

Nordinsel: Das Northland

Schon unser erster Übernachtungsspot mit Blick aufs Wasser ist absolut atemberaubend und auch die Tage darauf kommen wir aus dem Staunen nicht mehr hinaus. Wir sind völlig überwältigt von den fantastischen Landschaften und der Vielseitigkeit dieses wunderschönen Landes. Gleichzeitig genießen wir das Vanleben und ziehen sogar nur schweren Herzens für Jessis Yogaklassen nach zwei Übernachtungen im Van für zwei Tage in eine Unterkunft. In den ersten Tagen schauen wir uns neben atemberaubenden Wäldern, Bergen, Stränden, Sanddünen, Sonnenauf- und Untergängen, kleineren und größeren Wanderungen auch eine Höhle mit vielen tausend Glühwürmern an. Die Tage beginnen und enden an den schönsten Plätzen, da Jessi stets die allerbesten Stellplätze für uns heraussucht.

Ein paar Eindrücke erhaltet ihr durch die folgenden Fotos. 

Cape Reinga Lighthouse

Der niedlich aussehende und nach wie vor betriebene Leuchtturm ist am Ende des State Highway 1 zu finden, welche sich als Hauptschnellstraße durch beide Inseln zieht. Der Leuchtturm liegt idyllisch vor den zwei dahinter aufeinander treffenden Meeren:  Tasmansee und pazifzischer Ozean.

Giant Sand Dunes

Nur wenige Kilometer von der Küste am Cape Reinga entfernt erstrecken sich beeindruckende Sanddünen. Einmal dort hochgestiegen, können wir sowohl das Meer als auch direkt an den Sand angrenzende Waldgebiete entdecken, welche sich auf der anderen Seite weitläufig erstrecken. 

Kauribaum: Tāne Mahuta 

Der etwa 2000 Jahre alte Kauribaum ist der größte Baum Neuseeland und wohl der fünftgrößte Baum der Welt. Den ersten Ast findet man erst in einer Höhe von 18m. Zu früheren Zeiten war dies wohl ein eher mittelgroßes Exemplar, doch durch Rodung ist er heutzutage der Größte seiner Art.

Wairakau Stream Track

Diese Wanderung steht stellvertretend für die imposanten Wanderungen und Landschaften, die wir im Norden bestaunen durften. Die knapp insgesamt knapp vierstündige Wanderung ermöglicht absolut fantastische Aussichtspunkte auf die paradiesische Pekapeka-Bucht.

Kia ora Neuseeland - die ersten Tage

Wir kommen mit Verspätung mitten in der Nacht in Neuseeland an. Da wir uns erst ab mittags eine Unterkunft gebucht haben, lassen wir uns am Flughafen Zeit, organisieren dort bereits die ersten Dinge wie eine neuseeländische SIM-Karte und fahren dann zum Frühstücken mit dem Bus nach Auckland. Die Unterkunftspreise sind in den letzten Monaten in Neuseeland ziemlich gestiegen und wir nutzen die ersten beiden Tage, um nochmals die verschiedenen Varianten durchzurechnen, wie wir die nächsten Wochen und Monate hier verbringen wollen. 

Wir vergleichen die Varianten Mietwagen oder den Kauf eines gebrauchten KFZs in Kombination mit zu buchenden Unterkünften mit den Möglichkeiten eines gemieteten Campers sowie einen gebrauchten Campervan zu kaufen. Faktoren wie die Fixkosten, variable Kosten, voraussichtliche Gesamtkosten, die aktuelle Marktlage, Risiko und Organisation sowie notwendige bürokratische Maßnahmen für die jeweiligen Varianten sind nur einige der zu bedenkenden Faktoren hierbei. Wir fahren dabei mehrgleisig, da wir bereits ein noch kostenfrei stornierbaren Mietwagen gebucht haben und werden nach vier Tagen in Neuseeland dann mit unserer Wunschlösung fündig: Auf dem Automarkt in Auckland finden wir einen gebrauchten Campervan!

Es handelt sich um einen Toyota Alphard V - den wir direkt auf den Namen "Alfi" taufen. Er war vorher im Besitz einer neuseeländischen Familie und wurde vom Mechaniker Ali zum self-contained Campervan ausgebaut. Mit diesem Zertifikat ist es uns möglich auf vielen kostenfreien Stellplätzen im gesamten Land übernachten zu können, welche speziell für die "eigentständigen" Vans ausgelegt sind. Neben Schlafplatz,  Spülbecken, Frisch- und Abwasser muss hierfür auch eine Toilette im Auto eingebaut sein. 

Bei Alfi können wir die von uns vorher festgelegten Kriterien nacheinander abhaken, da er alles mitbringt, was wir uns wünschen. Lediglich eine zweite Batterie ist nicht mit verbaut, an welcher man einen Kühlschrank anschließen könnte. Doch darauf verzichten wir gerne - und auch preislich sind wir mit dem angebotenen Kaufpreis zufrieden. Nach einer kurzen Probefahrt ist uns klar - wir wollen mit Alfi das Land bereísen! Auf unseren Wunsch hin verbaut uns der Verkäufer Ali noch bis zum nächsten Tag einen Stromanschluss an der Batterie - diesen nutzen wir zum Laden unseres Laptops während der Fahrt.

Am 16.01. geht es dann endlich im Van los. Gleich zu Beginn kümmern wir uns um die Ummeldung, das Abschließen einer Versicherung und der Einrichtung unseres Fahrzeuges, da bisher fast noch kein Equipment vorhanden ist. Speziell bei letzterem haben wir viel Freude. Mit diesem Van wollen wir die nächsten Wochen und Monate (wer weiß aktuell wie lang es genau wird) das Land zu bereisen und darin übernachten. Lediglich an den Tagen Mittwoch bis Freitag werden wir uns voraussichtlich Unterkünfte besorgen, da dies notwendig ist, damit Jessi unter vernünftigen Bedingungen ihre Yogaklassen unterrichten kann.  

Da wir entschieden haben aufgrund der Temperaturen mit dem Bereisen der Südinsel zu starten, buchen wir uns eine verhältnismäßig preiswerte Überfahrt eine Woche später. Wir starten daher von Auckland Richtung Northland um damit schon vorab den nördlichen Teil des Landes zu bereisen, bevor wir nach Wellington fahren, um von dort per Fähre auf die Südinsel überzusetzen. 

  


AUSTRALIEN

19.12.2022-10.01.2023

Ostküste - Gold Coast & Yamba

An der gesamten Ostküste sehen wir verschiedene traumhafte Strände. Schade nur, dass wir nicht überall verweilen können. Denn wir wollen nach ein paar Tagen weiter nach Yamba - dort findet nämlich die Verlobungsfeier von Ashs Schwester statt. 

Wie wir es schon gewohnt sind, werden wir auch dort absolut herzlich empfangen. Die ganze Familie kommt zur Feier zusammen und es wird gemeinsam mit vielen Freunden gefeiert. Die große Überraschung folgt am Abend der Feier - es handelt sich nämlich nicht um eine Verlobungsfeier oder eine geheime Hochzeit (was wir im Vorfeld vermutet haben). Die beiden haben bereits nur für sich vor wenigen Monaten geheiratet - und so wird ausgelassen gefestet.

Am 10.01. geht es dann wieder mit dem Auto zurück nach Sydney. Dort verabschieden wir uns nach 3 1/2 sehr schönen Wochen mit wahnsinnig vielen tollen Ereignissen von Hanni und Ash. An dieser Stelle nochmal vielen Dank euch beiden, es war uns ein Vergnügen! Die Beiden verbringen noch vier Tage in Sydney bevor es zurück nach Deutschland geht und wir fliegen nach einem letzten gemeinsamen Essen direkt weiter ins Land der Hobbits.

Ostküste - Gold Coast
Currumbin Wildlife Sanctuary

Wir kommen nach einem langen Tag auf der Straße im traumhaften Ort Gold Coast an und werden bei Ashs Mama erneut herzlich empfangen. Wir nutzen die Anlagen vor Ort um gemeinsam Tennis zu spielen und im Pool zu entspannen. 

Einen für uns besonderen Tag an der Ostküste haben wir im Currumbin Wildlife Sanctuary verbracht. Hier haben wir endlich einige der typisch australischen Tiere gesehen: unzählige Koalas, rote Kängurus, Wallabys, Tasmanische Teufel, viele verschiedene exotisch aussehende Vögel und Echsen, Krokodile und Schlangen.

Im Sanctuary gibt es ebenfalls ein eigenes Krankenhaus, in dem man durch große Scheiben die Arbeit der TierärztInnen an den Tieren beobachten kann. 

Der Binturong oder Marderbär lebt in Südostasien, überwiegend in Indonesien.

Das Lumholtz Baumkänguru kommt aus Australien.

Der Rote Panda lebt im Himalaya Gebirge.

Das Capybara oder Wasserschwein kommt aus Südamerika.

Ostküste - Sydney

Morgens in Sydney angekommen, beziehen wir zunächst unsere neue Unterkunft. Auch hier haben wir wieder zu viert ein tolles eigenes Haus mit großem Pool und kümmern uns dieses Mal um zwei Katzen, was äußerst gemütlich für uns ist. 

Unsere Abende sind gut verplant und alle sehr besonders. An zwei Abenden besuchen wir ausgewählte Veranstaltungen in der Sydney Opera Hall und auch eine erlesene Rundfahrt im Hafen von Sydney darf nicht fehlen - auf einem Boot, auf dem Bens Zwillingsbruder vor 10 Jahren gearbeitet hat und auf dem die beiden damals schon gemeinsam diniert haben. Nach 10 Jahren sehen beide selbstredend noch bessser aus - aber davon könnt ihr euch selbst überzeugen. 

An Silvester bestaunen wir dann das berühmte Silvesterfeuerwerk über der Harbour Bridge von unserem Picknickplatz im Grünen aus. 

Im neuen Jahr angekommen, machen wir uns gemeinsam mit Hanni, Ash und Ashs Schwester sowie ihrem Hund gemeinsam per Auto auf den Weg an die Gold Coast,. Hier dürfen wir noch mehr Zeit mit Ashs Familie verbringen.

Westküste -
Perth und Rottnest Island

Am 19.12.2022 kommen wir pünktlich am Abend in Perth am Flughafen an. Dort dürfen wir in den nächsten Tagen viel Zeit mit der Familie von Ash verbringen, von der wir richtig herzlich aufgenommen werden. Wir wohnen in dieser Zeit gemeinsam mit Hanni und Ash sogar in einem eigenen Haus, in welchem wir auf drei Hunde und einen Galah (australischer Papagei) aufpassen. Nach den Spaziergängen mit den Hunden und den gemeinsamen Momenten mit Ashs Familie lassen wir unsere Abende dann meist im Whirlpool auf der Terasse ausklingen.

Da wir so nah am Strand sind, hüpfen wir tagsüber immer mal wieder schnell ins Meer, da die Westküste genau in der Zeit in der wir dort sind schön warm ist und die Temperaturen bis auf bis zu 40 Grad klettern. Von Perth aus machen wir auch einen Tagesausflug nach Rottnest Island, um dort die Quokkas zu suchen, die nur auf dieser Insel leben. 

Leider fängt sich Jessi kurz vor Weihnachten eine Erkältung ein und muss sich etwas schonen- nichtsdestotrotz darf ein sonniges Weihnachtsbild selbstredend nicht fehlen. Direkt am 25.12. fliegen wir dann spätabends nach dem traditionellen australischen Weihnachtsfest mit Ashs ganzer Familie weiter nach Syndey. 

SINGAPUR

16.12.-18.12.2022

Zwei Tage Singapur

Die Stadt voller Gegensätze.

Wir verabschieden uns von unserer kleinen Insel Tioman und fahren früh am Morgen mit der Fähre nach Mersing. Die vier Stunden Aufenthalt nutzen wir für ein Frühstück und den Besuch im Waschsalon, bevor wir satt und mit frischer Wäsche zum Busbahnhof gehen.
Der erste Stop mit unserem Bus ist für die Ausreise aus Malaysia gedacht. Dabei schmeißt uns der Busfahrer mit unseren Pässen aus dem Bus und wir folgen den Menschenmassen zu den Ausreiseschaltern. Mit dem richtigen Stempel im Pass suchen wir zwischen mindestens 100 Bussen unseren Bus und fahren weiter über die Brücke nach Singapur. 

Direkt nach der Brücke müssen wir, dieses Mal mit unserem gesamten Gepäck, aus dem Bus raus und folgen auch hier den Menschenmassen zu den Einreiseschaltern. Leider klappt die automatisierte Passkontrolle nicht und wir müssen mehr als zwei Stunden an den besetzen Schaltern warten. Die Einreise selbst ist, doch leider hat unser Bus nicht auf uns gewartet und wir müssen uns ein Taxi organisieren, das uns ins einige Kilometer entfernte Stadtzentrum zu unserem Hotel bringt.
Inzwischen ziemlich hungrig und schon leicht hangry ziehen wir direkt weiter. Unser Hotel liegt direkt im Viertel Little India, sodass wir uns schnell mit richtig leckerem indischen Essen den Bauch vollschlagen. 

Am nächsten Morgen klingelt unser Wecker richtig früh, da wir Besuch erwarten. Voller Vorfreude auf Bens Bruder Hanni und dessen Frau Ash, machen wir uns schnell fertig, sodass wir mit den beiden gemeinsam Singapur erkunden können. Beide haben den langen Flug aus Frankfurt hinter sich, deswegen suchen wir uns erstmal Frühstück und Kaffee. Unser Frühstück finden wir in einem chinesischen Foodcourt. Von dort geht es weiter an vielen Streetart Kunstwerken zu den Gardens by the Bay, in dem riesige bepflanzte Baumkonstruktionen Moderne und Natur zusammenbringen. Dort unter der heißen Sonne ist ein Weihnachtsmarkt aufgebaut, der im Tageslicht noch nicht ganz so viel Weihnachtsstimmung verbreitet. Natürlich schlendern wir auch einmal durch das Hotel Marina Bay Sands, das Wahrzeichen mit seinen drei Türmen und dem oben aufliegenden SkyPark Deck.

Dann verabschieden wir uns schon wieder für den Moment von Hanni und Ash, da beide direkt nachmittags weiter nach Australien fliegen. Wir folgen einen Tag später und dürfen dann den gesamten Zeitraum in Australien gemeinsam mit ihnen verbingen und zusammen durch das Land reisen.

Nach der Verabschiedung schlendern wir weiter durch die Stadt in Richtung Chinatown. Direkt hinter riesigen Wolkenkrazern, belebten Foodcourts und vollen Straßen finden wir einen Ort der Stille - den Thian Hock Keng Tempel. Dieser Tempel ist der Anbetung der chinesischen Meeresgöttin Mazu gewidmet und ist einer der ältesten chinesischen Tempel in Singapur. Wir sind absolut beeindruckt von der Detailarbeit in den Holzschnitzereien und Bildern.

Nach dem Tempelbesuch beginnt ein heftiger Regenschauer, sodass wir in einem nahe gelegenen Café unterkommen und statt der abendlich stattfindenden Lichtershow bei den Gardens by the Bay den Abend gemütlich im Kino ausklingen lassen.

Am nächsten Tag packen wir schon wieder unsere Rucksäcke und fahren zum Flughafen. Bis zum nächsten Mal und Hallo Australien!

MALAYSIA

7.12.-16.12.2022

Clean-up am Strand

Nach einer stürmischen Nacht sieht unser paradiesischer Strand leider gar nicht mehr so paradiesisch aus. Der Müll häuft sich. Große Teile wie Kisten, Bojen, Fischernetze und Rucksäcke liegen neben Flaschen, Zahnbürsten, Neonleuchten, Feuerzeugen, Strohhalmen bis hin zu unzähligen Styroporkügelchen und Plastikkleinstteilchen.

Auch wir in Deutschland sind mit Schuld an diesen Müllbergen weltweit. Mach dir deinen Fußabdruck auf der Welt bewusst und vielleicht kannst du schon durch kleine Veränderungen diesen Abdruck etwas kleiner machen.

Wir haben uns dann einige Mülltüten organisiert und angefangen den Strand von dem meisten Müll zu befreien. Und siehe da, nach und nach haben sich uns weitere Tourist*innen und einheimische Personen angeschlossen. Am Ende konnten wir so mehr als 15 große Müllsäcke zusammensammeln. Das hat uns ebenso gefreut wie der anschließende Kuchen, welchen uns unser Gastgeber ausgegeben hat, nachdem er gesehen hat, wie sehr wir uns ins Zeug gelegt haben.

Pulao Tioman

Eine etwa sechsstündige Busfahrt, eine Übernachtung in Mersing und zwei Stunden auf der Fähre später kommen wir auf der Insel Pulao Tioman an. Hier, am Strand Juara an der Ostküste, ist kaum was los und wir nutzen die Zeit zum Entspannen: für Strandspaziergänge, zum Lesen im Sand, zum Schwimmen in der Bucht. Wir lassen Monsunschauer um Schauer über die Insel ziehen und haben die Handys kaum in der Hand. 

Nachdem wir im Juara Turtle Project einiges über die Arbeit zum Schutz der Schildkröten und Korallen lernen durften, wollten wir dieses Projekt noch weiter unterstützen. So sind wir nun voller Stolz über unsere Adoptionen einer Wildschildkröte mit dem Namen Cupid und eines halben Schildkrötennests. Diese Schildkröten der Gattung Hawksbill (echte Karettschildkröte) werden wohl ca. Ende Dezember schlüpfen und ihren langen Weg in den Ozean antreten. 

Anschließend spazieren wir zum scheinbar 1,7 km entfernten Wasserfall durch den Dschungel. Der Weg zieht sich und wir bemerken schnell, dass wir für diese kleine Wanderung nicht richtig angezogen sind: Jessi barfuß und Ben in Adiletten. Wir rutschen beim Hinweg schon auf manchen nassen Blättern und Steinen, treten ab und an in dornige Pflanzen und gelangen endlich an den Wasserfall, der sich eher als kleiner Fluss entpuppt. Dort angekommen beginnt der nächste heftige Monsunschauer und alles wird noch rutschiger. 
Nach einigen Stürzen, Dornen in den Beinen, blutenden Wunden und vielen neuen Mückenstichen kommen wir dann nach einigen Stunden endlich aus dem Dschungel und hüpfen direkt ins Meer. Genug Abenteuer für den Moment!

Abschied aus Kathmandu, Nepal - Willkommen in Kuala Lumpur, Malaysia!

Leider hat uns Nepal nicht ganz so freundlich verabschiedet, wie es uns willkommen geheißen hat. Als wir in Kathmandu am Flughafen standen, konnten wir leider nicht einchecken, da wir kein indisches Visum für unseren Zwischenstop hatten. Dies wäre Voraussetzung für den Gabelflug gewesen - nur leider wurde uns dies weder beim Buchungsvorgang noch in den anschließenden Tagen über die Buchungsplattform angezeigt oder mitgeteilt. Beim Hinflug war dies kein Problem - was für eine ärgerliche Situation! Da dieses notwendige Visum auch nicht online beantragt werden konnte und es keine andere Möglichkeit gab, ging das Flugzeug dann leider ohne uns und wir mussten einen extra Flug nach Kuala Lumpur buchen, um noch am selben Tag loszufliegen. Was für ein unnötiger Ärger!

Mit unserem zweiten Flug lief dann aber alles reibungslos und früh morgens kamen wir übermüdet im noch verschlafenen Kuala Lumpur an. Wir suchten uns erst einmal einen Frühstück und fanden es direkt am Straßenrand. Danach hieß es erst einmal ins Bett und schlafen. 

Nachdem wir nachmittags dann wieder fit und ausgeschlafen waren, geht es trotz Gewitter und Regen nach draußen zu den Batu Caves. Vielleicht genau wegen dem schlechten Wetter oder der späten Uhrzeit ist kaum was los bei einer der Top-Sehenswürdigkeiten Kuala Lumpurs. 
Die Tempelanlagen werden von zahlreichen farbenfrohen Götter- und Tierfiguren geschmückt und laden die Affen zum Klettern ein. Direkt auf dem großen Vorplatz lässt uns die 42,7 m hohe Murugan Statue winzig erscheinen. Wir erklimmen die 272 bunten Treppenstufen nach oben in die erste große Höhle. Auch in den Höhlen finden sich weitere bunt bemalte Tempel.
Als wir völlig überwältigt aus den Höhlen treten, lässt die untergehende Sonne alles in noch schönerem Licht erstrahlen. Im Anschluss lassen wir uns leckeres thailändisches Essen auf dem Food Market direkt neben unserer Unterkunft schmecken.

NEPAL

8.11.-6.12.2022

Paragliding-Flug 

Die letzten Tage und Momente in Nepal haben wir dann noch mitunter damit verbracht, einen (teilweise) lang ersehnten Paragliding-Flug zu unternehmen. Dabei konnten wir eine Flugstrecke von knapp 1000 Höhenmeter nach unten zum Phewa Lake genießen. Einzelne Aufwinde haben uns immer wieder auch ein Stückchen nach oben getragen. 

Mit Blick auf die Annapurna Bergkette, welche wir beim Wandern schon so zu schätzen gelernt haben, und teiweise oberhalb und mitten zwischen herumsegelnden Adlern, war dies ein absolut besonderes Erlebnis, das wir nicht missen wollen. 
Am nächsten Tag verlassen wir Pokhara mit fast schon etwas Abschiedsschmerz und machen uns mit dem Bus zurück auf den Weg nach Kathmandu, um dort den Tag darauf Richtung Malaysia zu fliegen.

Nepalesische Küche

Nach knapp vier Wochen, in denen wir uns täglich die Bäuche voll geschlagen haben, präsentieren wir hier eine Auswahl unserer Lieblingsessen. Die breite kulinarische Vielfalt hat uns von Anfang an begeistert und vegetarische Ernährung ist überall absolut problemlos in sehr leckerer Ausführung zu bekommen. Dabei gilt für uns: je authentischer und lokaler (oft auch einfacher), desto besser!

Zum Frühstück hat es uns tibetianisches Brot schon sehr angetan, dies wird gerne mit einem Curry gegessen. Gegen die vielen indischen Einflüsse in Nepal haben wir uns selbstredend nicht gewehrt und haben diese ebenfalls mit Begeistertung aufgesogen.  Ob Samosas, Pakora, verschiedene Brote wie Naan Brot, Chapati, Roti, Aloo Paratha oder gefüllte Katti Rolls - wir haben alles probiert und nichts davon wurde nicht restlos aufgegessen. 
Ebenfalls nicht fehlen darf natürlich das viele Streetfood, das wir in der Regel direkt an den Straßenständen verzehrt haben. Hier sind die verrückt aussehnden Pani Puri und Wai-wai Sandeko herauszuheben. Auch die traditionelle Nudelsuppe Thupka und gebratene Nudeln Chomein haben uns das ein oder andere Mal ziemlich glücklich gemacht.

Zu den Gerichten haben wir in der Regel immer Tee getrunken. Meist Schwarztee (teilweise mit Milch), Masala Tee oder heisse Zitrone (oft mit Ingwer und/oder Honig). In den Bergen gilt als Heilmittel gegen die Höhenkrankheit im Speziellen Knoblauchsuppe und Ingwertee, weswegen wir aufgrund unseres intensiven Ingwerteekonsums uns immer gut gegen die Höhenkrankheit vorbereitet gefühlt hatten. 

Und nun unsere TOP3 nepalesischen Gerichte, in die wir uns fast ein bisschen verliebt haben (rein kulinarisch natürlich).

Dal Bhat / Khana Set

Unser absoluter Favorit! Dal Bhat bekommst du wirklich überall, in den Bergen, an jeder Raststätte unterwegs, eigentlich in fast jedem Restaurant. 
Dabei ist Reis, Dal - also eine Linsensuppe, meist Kartoffel-Gemüsecurry manchmal mit Bohnen, Kichererbsen oder Erbsen,  gedünstetes grünes Gemüse (ähnlich wie Spinat), meist etwas Chilisoße und etwas Salat wie ein Stück Gurke, Karotte oder Rettich.

Was das Dal Bhat aber so besonders macht: Sobald der Teller/ die Platte noch nicht einmal ansatzweise leer ist, kannst du schon von allem Nachschlag bekommen! Eine landesweite Tradition, die bei uns auf absolute Begeisterung stößt! Die berühmte "Dal Bhat Power" hilft dir zudem, jeden Berg zu erklimmen.

MoMos

MoMos sind kleine Teigtaschen, die mit Gemüse oder mit Gemüse und Paneer-Käse oder auch mit Fleisch gefüllt sind. Es gibt sie in verschienden Varianten. Entweder einfach im Wasserdampf gegart, frittiert, in einer Brühe oder Suppe gekocht oder als Chili-Variante mit Gemüse in einer scharfen Soße. 

Hier abgebildet ist unsere Lieblingsvariante: Chili-Paneer-Momos. Jessi hat die Chance bei unserem Lieblingsrestaurant in Pokhara genutzt und bei der wahnsinnig lieben und goldigen Köchin in ihrem Hinterhof beim Zubereiten dieser Köstlichkeiten über die Schultern schauen dürfen. Wir können es kaum erwarten, die Momos schnellstmöglich nachzukochen!

Simi Nariwal

Dieses Gericht haben wir nur in einem Restaurant in Pokhara auf der Speisekarte gesehen, aber es schmeckt so gut und ist eigentlich so leicht zubereitet, dass wir es ebenfalls unbedingt nachkochen wollen. 

Es handlet sich um eine Portion Reis mit würzig angemachten Bohnen mit Zwiebeln und Kokusnussstückchen. Klingt möglicherweise etwas seltsam - schmeckt aber himmlisch gut!

Mehr vom Chitwan Nationalpark 

Auch den Rest des Tages kreuzten wir glücklicherweise den Weg keines Tieres, welches sich durch uns bedroht fühlte. Brenzlich wurde es nur einmal, als ein Bär in umittelbarer Nähe von uns, allerdings versteckt hinter Bäumen und Dickicht, lautstark seine Anwesenheit verrraten hat. Und am Ende des Tages haben wir nicht nur sehr viel von unseren beiden Guides gelernt (von der Spurensuche über das Unterscheiden von unterschiedlichem Tierkot hin zu Infos über Verhalten und Lebensraum der Tiere) sondern haben auch insgesamt acht (8!) verschiedene Nashörner gesehen. Was für ein Glück! Da wir möglicherweise die einzigen Personen waren, die sich an diesem Tag zu Fuß durch den Nationalpark gemacht hatten, hatten wir unsere Guides nur für uns und konnten den ganzen Tag über in unserem Tempo unterwegs sein.

Für den nächsten Tag haben wir dann noch eine halbtägige Jeepsafari durch den Chitwan Nationalpark gebucht. Hier konnten wir ergänzend zur Walking Tour weitere Strecken abdecken und neben diversen Armeestützpunkten (kümmern sich um die Sicherheit und halten Wilderer ab) auch wieder viele Tiere sehen sowie die Krokodilaufzuchtstation im Park besichtigen. Hier werden die ortsansäßigen Krokodile aufgezogen und später ausgewildert - ein Schritt der zum Überleben leider notwendig geworden ist. Die Krokodilart, welche sich übrigens nur von Fisch ernährt (pesketarisch), hat mitunter aufgrund des von der Industrie versuchten Wassers in Teilen der Flüsse, keine Überlebenschancen mehr.

Ankunft am
Chitwan Nationalpark

Nach einer ganztätigen Busfahrt bei vielen Baustellen und einer Menge Verkehr hat uns bereits der erste Sonnenuntergang am Nationalpark die strapaziöse Busfahrt vergessen gemacht. Schon wenige Meter die Flusspromenade entlang zu spazieren hat gereicht, um die ersten Krokodile, verschiedenste Vögel und eine ganze Herde Rehe mit den letzten Sonnenstrahlen zu beobachten.  

Für den nächsten Tag haben wir uns dann für eine ganztägige (10h) Tour zu Fuß und mit dem Kanu durch den Nationalpark entschieden - war für ein Glück! Nach der 45-minütigen Überfahrt mit dem Kanu sind uns bereits nach wenigen Metern zwei etwa 1 1/2 - 2 jährige Nashörner  entgegengekommen. Unbeschreiblich wie diese stolzen Tiere etwa einen Meter an uns vorbeispaziert sind. Glücklicherweise waren sie uns wohlgesonnen und wir mussten keine der vorher beigebrachten Abwehrhaltungen bzw. Verteidigungsstrategien (für die verschiedenen Tiere) anwenden.

Zurück in Pokhara

Pünktlich zu den wöchentlichen fest terminierten Yogastunden sind wir dann wieder zurück in Pokhara. Den Mardi Himal Trek haben wir tatsächlich sogar um einen Tag verkürzt und diesen schneller als geplant absolviert, so dass wir einen zusätzlichen Tag im schönen Pokhara verbringen können.

In der pulsierenden Großstadt haben wir nun auch wieder Internet und gehen neben der Planung der nächsten Tage auch an die konkrete Überlegungen für die kommenden Wochen an. Neben dem Anlegen dieses Blogs haben wir bereits unsere nächsten Wochen terminiert und festgelegt:

Zunächst geht für einige Tage in den Chitwan-Nationalpark. Anfang Dezember nehmen wir dann ein Flugzeug nach Kuala Lumpur, Malyasia. Von dort soll es dann mit dem Bus in den Tagen darauf nach Singapur gehen, von wo wir am 18.12. nach Perth, Australien fliegen werden um dort gemeinsam mit Teilen der Familie Weihnachten zu Feiern und in Sydney das neue Jahr begrüßen zu können.

Himalayagebirge:
Mardi-Himal-Trek

Nachdem der Poon-Hill mit etwa 3210 Metern den höchsten Punkt und das Highlight unserer ersten Wanderung ausgemacht hat, wollten wir in der nächsten Wanderung noch höher hinaus. Nach zwei Übernachtungen in Pokhara und weiteren fünf online durchgeführten Yogastunden ging es direkt von Pokhara mit dem Taxi zur Einstiegstelle für die nächste Wanderung. Hierfür haben wir den Mardi-Himal-Trek für uns auserkoren, welcher ganz nah zum heiligen nepalesischen Berg Machapuchare (englisch: Fish Tail) führt. Durch unsere zeitliche Eingeschränktheit durch die wöchentlich gesetzten Yogastunden haben wir diesen Trek in besonders kurzer Zeit durchgeführt. Die knapp tausend Höhenmeter pro Tag haben wir durch reichliche Flüssigkeitszufuhr sehr gut überstanden. Auch die Temperaturen, welche bei knapp 3000 Metern dann deutlich in die Minusgrade gerutscht sind, konnten uns durch gute Ausrüstung wenig anhaben.

Absolutes Hightlight des Treks war dann die frühmorgendliche Wanderung vom Highcamp (ca. 3500 Höhenmeter) zum View Point auf 4450 Meter. Der Sonnenaufgang mit direktem Blick auf den Fish Tail (Machapuchare), den Annapurna South und den viele viele kleinere Berge in sämtlichen Himmelsrichtungen war unbeschreiblich. Auch beim weiteren Abstieg später am Tag konnten wir uns einfach nicht am Anblick der faszinierenden Ausblicke satt sehen.


Himalayagebirge:
Poon-Hill-Trek

Mit dem Bus ging es für uns von Kathmandu in die zweigrößte Stadt des Landes: Pokhara. Hier haben wir uns von vornherein sehr wohl gefühlt und haben uns die Stadt mit seiner Lage als Ausgangspunkt für verschiedene Touren der nächsten Wochen auserkoren.

Nach einer Übernachtung haben wir uns auf eine fünftägige Wanderung im Himalayagebirge begeben. Über viele kleine Dörfer und unzählige Steinstufen ging es von Ulleri nach Ghorepani. Von dort ging es frühmorgens warmeingepackt für die ersten Sonnenstrahlen des Tages auf den Poon-Hill. Die Eindrücke waren absolut fantastisch. Im Anschluss führt uns der Weg nach Tadapani und von dort über Ghandruk zurück. 

Um auch die sehr tüchtigen Menschen in der Tourismusbranche zu unterstützen und einen angenehmen Einstieg in das Wandern zu erhalten, haben wir uns einen ortskundigen Guide für den Trip engagiert. Mit unserem Guide Ram haben wir großes Glück gehabt. Nach Abschluss unseres Trips haben wir uns sofort an die Planung unserer nächsten mehrtägigen Wanderung gemacht. Unser treuer Begleiter Ram hat uns auch hierbei dann begleitet und in der Planung der Route und Stationen beraten. 

Kathmandu

Nach Ankunft in Nepal haben wir zunächst drei Tage in Kathmandu verbracht. Neben der Akklimatisierung haben wir die Stadt ausgiebig zu Fuß erkundet, die nächste Woche geplant und uns hierfür bereits mit notwendigem Equipment eingedeckt. Selbstverständlich wurde auch von hier direkt Yoga unterrichtet. Die fünf Yogastunden am Mittwoch und Donnerstag wurden teilweise zu später Stunde im etwas beengten Hotelzimmer und bei bester Mittagssonne auf dem Dach unseres Hotels abgehalten.

Die in Kathmandu gemachten kulinarischen Entdeckungen haben uns wie die herzliche Freundlichkeit der Menschen gleichermaßen erfreut. Nach drei Tagen sind wir dann voller Vorfreude darüber die laute Großstadt gegen idyllische und impulsante Berge einzutauschen in einen Bus in nordwestliche Richtung gestiegen. 

Unser Start Richtung Nepal

Nachdem wir Anfang November noch einige für uns sehr wichtige Termine in Deutschland wahrnehmen konnten, haben wir am letzten Tag vor Abflug noch eine Nacht in Mannheim verbracht. Dort wurden wir köstlich versorgt und nochmal mit hausgemachter Pizza und Kässspätzle verwöhnt, bevor wir uns dann auf den Weg nach Frankfurt zum Flughafen gemacht haben.

Nach einer letzten Stärkung am Flughafen ging es dann mit dem Flugzeug über Delhi in die nepalesische Hauptstadt Kathmandu. Während des zweiten Fluges konnten wir knapp eine gesamte Stunde lang die beindruckende Formation des Himalayagebirges bestaunen - was für ein erstes Highlight unserer Reise!